Die Lebenssituation des Kindes
Erfolgreich kann unsere Arbeit nur sein, wenn wir versuchen, die Lebenssituation der uns anvertrauten Kinder zu berücksichtigen. Dabei bedenken wir, dass viele unserer Kinder aus Kleinfamilien mit berufstätigen Eltern oder Alleinerziehenden kommen.
In den letzten Jahren hat sich die Situation erheblich gewandelt.
Zunehmende Leistungsorientierung, ständige Reizüberflutung und Konsumdenken lassen zu wenig Zeit und Raum zu selbstbestimmtem Handeln. Das "Spiel" als ureigenste Form des kindlichen Lernens tritt immer mehr in den Hintergrund.
Unser Spielkreis liegt in einem verkehrsberuhigtem Gebiet, hier haben die Kinder den nötigen Raum für Bewegungsfreiheit, auf Sport- und Spielplätzen, auf Wiesen oder im Wald.
Diese Gesamtsituation der Kinder wollen wir berücksichtigen, sie bildet den Ausgangspunkt für unsere pädagogische Arbeit.
"Ich schütze nur, was ich liebe.
Ich liebe nur, was ich kenne.
Ich kenne nur, was ich wahrnehme.
Ich nehme nur wahr, was für mich eine Bedeutung hat,
... und diese Bedeutung
vermitteln Erwachsene den Kindern.
(Raingard Knauer / Petra Brandt)"
